Genre: Rundenbasiertes Strategiespiel mit Echtzeitschlachten
Testbericht von: C-L|Ruffy und C-L|MFCK
In der Kampagne von Empire Total War regiert ihr von 1700 bis 1799 eines von elf Völkern, zum Beispiel Spanien oder Preußen.
Im Vergleich zu den Vorgängern ist das Spielfeld für militärische Schlachtzüge gewachsen. Dieses Mal ringt ihr nicht nur in Europa um die Vorherrschaft sondern könnt euer Imperium auch nach Indien und Nordamerika ausdehnen. Auf der sehr übersichtlich gestalteten Strategiekarte verwaltet ihr rundenweise euer Reich und verschiebt Heere.
Die monumental in Szene gesetzten Schlachten finden dagegen in Echtzeit und atemberaubender Grafikpracht statt. Alternativ könnt ihr die Schlachten auch vom Computer auswürfeln lassen. Dieser errechnet dabei unter Beachtung der Armeestärke, eurer Startposition, und den Geländebedingungen den Schlachtausgang, welcher auch meist nachvollziehbar ist.
Besonders die Spielmechanik wurde von Creative Assembly kräftig umgekrempelt, unter anderem dürft ihr nun die Seegefechte selbst austragen. Auch diese Schlachten sind wieder besonders packend inszeniert und erstrahlen in einer Grafikpracht das einem die Tränen kommen.
An alle Details hat man hier während der Gefechte gedacht: Soldaten pflanzen ihre Bajonette korrekt auf, blicken ängstlich in die heranstürmende Übermacht, Matrosen hangeln sich von der Takelage auf das gegnerische Schiff, Kanonen werden originalgetreu von 3 Mann beladen und wenn mal der Heeresleitung ein Zaun im Weg steht so wird dieses elegant überwunden oder im Falle einer berittenen Einheit übersprungen.
Solltet ihr aber auch mal auf der Strategiekarte landen, dies soll ja mal zwischen euren Gefechten vorkommen, so gibt es auch hier eine Menge Handlungsbedarf für Nachwuchsstrategen.
Ihr beginnt das Spiel in der freien Kampagne mit
dem Volk eurer Wahl und einer vorbestimmten, völkerabhängigen
Anzahl an Provinzen. Diese gilt es möglichst schnell zu
vermehren und die Vorhandenen wirtschaftlich auszubauen. Doch woher
neue Provinzen nehmen wenn nicht stehlen? Hierzu habt ihr 2
Möglichkeiten.
Die erste davon ist eher unspektakulär wenn
auch recht interessant. Ihr könnt über eurer
Diplomatiefenster einer anderen Nation Provinzen abkaufen.
Die zweite
Möglichkeit sagt dem blutdürstenden Feldherren allerdings
meist mehr zu: KRIEG!
Hierzu müsst ihr eure Armeen auf die Hauptstadt der auserkorenen Provinz loslassen. Doch Vorsicht vor einer Kriegserklärung sollten immer die diplomatischen Beziehungen des potentiellen Landgebers unter die Lupe genommen werden. Oft hat dieser Verbündete die nur zu gerne in das Kriegsgeschehen eingreifen. Ihr selbst könnt auch Bündnisse eingehen und im Kriegsfall militärische Unterstützung von euren Alliierten einfordern.
Natürlich funktioniert so ein
Imperium nur wenn man die fortschrittlichsten Technologien gegen den
Feind einsetzt. Diese werden in Schulen und Universitäten
erforscht.
Die Forschung unterteilt sich hierbei in 3 Bäume:
Militär, Wirtschaft und Philosophie. Je mehr
Forschungseinrichtungen ihr besitzt desto mehr Technologien könnt
ihr gleichzeitig erforschen, doch Obacht, zu viel Wissen macht das
Volk unruhig und im schlimmsten Fall kommt es zu einer Revolution.
Um
eure Untertanen in Schach zu halten habt ihr vielfältige
Instrumente. Ihr könnt zum einen ein Heer in die betreffende
Stadt entsenden, mehr öffentliche Einrichtungen bauen oder auch
die Steuern senken.
Neben der freien Kampagne könnt ihr auch noch die Tutorial Kampagne spielen. Diese führt euch durch die Geschichte um die Gründung der Vereinigten Staaten und deren Werdegang.
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